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Philosophische Fakultät - Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft
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Studiengang: Medienkult./Ökon.u.Soz. [707] - Bachelor - 1 Fach [82]


Module


BM 1 EMK - Einführung in die Medienkulturwissenschaft [1497]

Inhalte und Qualifikationsziele:
In dieser Einführung werden die einzelnen Bereiche des Studiengangs vorgestellt und ein erster Überblick über grundlegende Begriffe, Fragestellungen und Analyseverfahren der Medien-kulturwissenschaft geboten. Ausgegangen wird dabei von der Leitthese, dass sich Gesellschaften mit und über Medien konstituieren und definieren. Es werden aus technik- und kulturhistorischer Perspektive Basiskenntnisse über die Entwicklung einzelner Medien vermittelt (Schrift, Druck, Telegraphie, Fotografie, Theater, Film, Fernsehen, digitale Medien u.a.). Zugleich werden Modelle der Mediengeschichtsschreibung in ihrer Historizität problematisiert und reflektiert. Ein zweiter Schwerpunkt besteht in der Vermittlung von zentralen Theoriekonzepten (u.a. Benjamin, McLuhan, Kittler, Luhmann, Baudrillard, Butler) sowie analytischen und theoretischen Kompetenzen für die Beschreibung medialer und kultureller Prozesse. Ein dritter Themenkomplex des Moduls diskutiert mediale Phänomene als technische Konfigurationen und kulturelle Manifestation. Dabei werden vor allem die Konzepte ‚Format’ und ‚Genre’ als analytische Perspektiven auf mediale Phänomene angewendet. Innerhalb dieses einführenden Moduls wird auch ein erster Einblick in die Berufsfelder vermittelt, die mit dem Studium angestrebt werden.
Die Ringvorlesung stellt Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Medienkulturwissenschaft im wöchentlichen Wechsel der Themen und Lehrenden vor. Den Studentinnen und Studenten wird dabei nicht nur die Gelegenheit gegeben, die Dozentinnen und Dozenten ihres Studiengangs kennen zu lernen, sondern auch eine erste interdisziplinäre Perspektive auf ihr Fach vorgeführt zu bekommen. Eine solche Ausrichtung will die verschiedenen Fachkompetenzen der Medienkulturwissenschaft, der Literaturwissenschaft, der Geschichte sowie der weiteren am Studiengang beteiligten Disziplinen konsequent in medienwissenschaftliche Fragestellungen übersetzen und damit ein breites historisches und systematisches Wissen auf einer medientheoretischen Grundlage bündeln.
Der Lektürekurs vertieft die in der Ringvorlesung diskutierten Themenkomplexe anhand ausgewählter ‚Klassiker’ der Medien- und Kulturwissenschaft. Durch die Übernahme von Referaten oder Protokollen können sich die Studierenden in wissenschaftliches Arbei-ten einüben und zugleich die Auseinandersetzung mit den vorgestellten Themen aktiv mitgestalten. Die Übung wird unter verschiedener Schwerpunktsetzung zweimal angeboten. Gegenstand der Übungen ist die wissen-schaftliche Annäherung an Geschichte und Theorie unterschiedlicher Mediensysteme. Dabei erproben die Studierenden das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. Die Ringvorlesung verschafft Einblicke in die Berufsfelder der Medienwissenschaft; hierzu werden ehemalige Studierende sowie weitere Gäste aus dem Bereich der Medienveranstalter eingeladen. Hier können erste Kontakte zur Medienlandschaft vermittelt werden.

Lehr- und Lernformen: Ringvorlesung, Lektürekurs, Übung; regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Klausurarbeit, Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten im Lektürekurs und in der Übung. Die Modulnote geht nicht in die Fachnote ein.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: keine.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
01w
Ringvorlesung
2.00
Pflicht
Medienkulturwissenschaftliche Grundlagen
Aktive Teilnahme, Klausur
4
01w
Lektürekurs BA
2.00
Wahlpflicht
Klassiker der Medienkulturwissenschaft
Aktive Teilnahme, Referat o. schriftliche Ausarbeitung
3
01w
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Einzelmedien und mediale Verbundsysteme
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
4
01w
Ringvorlesung
2.00
Pflicht
Medienberufe
Aktive Teilnahme
2

BM 2 MKT - Medien- und Kulturtheorie [1498]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Ohne Medien- und Kulturtheorie ist die Medienwissenschaft blind. Erst mit ihrer Hilfe können die sach-liche Identität und die Funktion von Medien erforscht und kritisiert werden. Theorie steht dabei im Plural, was nicht allein beinhaltet, dass die Medienwissenschaft mit einer Vielzahl von Theorien arbeitet. Theorie ist immer auch ein interdisziplinäres Unternehmen, das vom begriffsgebundenen Wissen der Philosophie, Soziologie, Ästhetik oder der Psychologie nicht zu trennen ist. Theorie ist trotz der mit ihr verbundenen großen Namen und herausragenden Leistungen keine Dogmenkunde. Es gibt keine Theorie, die von den aktuellen Ergebnissen der Forschung nicht revidiert werden kann. Zum Kern der Theorie zählt ihre Fähigkeit, genuin medienwissenschaftliche Probleme formulieren und in eine bearbeitbare Form bringen zu können: Im Umgang mit der Theorie entscheidet sich, was das Fach wissen will und was nicht.
Die Vorlesung exemplifiziert das Ziel des Moduls: das vergleichende Studium der Theorie in einer gro-ßen Bandbreite. Die einzelnen Theorien werden im zweimal angebotenen Lektürekurs in ihrer Bauweise, ihrem Leistungsvermögen sowie in ihrer Bindung an Geschichte und Gesellschaft behandelt. Auch grund-legende Differenzen in der allgemeinen Theoriebildung – etwa die Auseinandersetzung zwischen empi-rischer Sozialforschung und Hermeneutik – sind zu vermitteln. Ist das Modul erfolgreich absolviert worden, können die Studentinnen und Studenten einzelne Theorien im Bereich von Medien- und Kultur-wissenschaft erkennen und nach ihrer Reichweite einschätzen. Dabei ist die in dem unter verschiedenen Schwerpunktsetzungen zweimal angebotenen Seminar eingeübte Fähigkeit entscheidend, aus dem Studium heraus auch selbst Ansätze aus dem Kanon der Theorien auswählen und in einer je eigenen Aufgabenstellung begründet anwenden zu können. Diese Fähigkeit soll in der anzufertigenden Haus-arbeit demonstriert werden.

Lehr- und Lernformen: Vorlesung mit begl. Tutorium, Lektürekurs, Seminar; regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten im Lektürekurs und im Seminar. Die Modulnote geht nicht in die Fachnote ein.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Basismoduls 1.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
02s,04s
Vorlesungen
2.00
Pflicht
Genealogie und Pluralität der Medien- und Kulturtheorie
Aktive Teilnahme
3 (in Verbindung mit begl. Tutorium)
02s,04s
Tutorien
2.00
Pflicht
Genealogie und Pluralität der Medien- und Kulturtheorie
Aktive Teilnahme
3 (in Verbindung mit der Vorlesung)
02s,04s
Lektürekurs BA
2.00
Wahlpflicht
Klassiker der Medien- und Kulturtheorie
Aktive Teilnahme, Referat o. schriftliche Ausarbeitung
3
02s,04s
Seminar BA
2.00
Wahlpflicht
Medien- und kulturtheoretische Analysen
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
4

BM 3 GMG - Grundlagen zur Mediengeschichte [1499]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Auch in der Medienwissenschaft ist die historische Perspektive ein unverzichtbarer Zugang zur Welt der Gegenstände. Grundlegend ist die Einsicht, dass Medien keineswegs eine Geschichte haben, die nur noch freizulegen, an- oder abzuschreiben ist. Mediengeschichte ist wie jede Geschichte das Produkt einer eigenen Geschichtsschreibung. Sie wird nicht gefunden, sondern erfunden. Entspre-chend basiert jede Mediengeschichte auf Entscheidungen über die jeweils leitenden Parameter, z. B. Objektausschnitt, Darstellungsform oder Wissenschaftsstil. Im Fall der Mediengeschichte ist bereits der terminus technicus ‚Geschichte’ Teil einer für den Stand der Mediengeschichtsschreibung bezeichnenden grundbegrifflichen Spannung. Versteht man unter Mediengeschichte vor allem Technikgeschichte, scheint das Modell einer linearen und fortschrittsgebundenen Entwicklung die passende Form der zeitlichen Darstellung. Denkt man dagegen Technik als einen Teil der Kultur, bleibt es auch im Fall der Medien bei ‚Geschichte’ als einem hochkomplexen Wechselspiel von Kommunikation, Medientechnik und Öffentlichkeit.
Die Vorlesung konzentriert sich auf einen Überblick der Methoden und Theorien zur Medien-geschichte. Der Lektürekurs bietet den Studierenden Gelegenheit, sich mit Quellentexten der Medien-geschichte und -geschichtsschreibung auseinander zu setzen. Themen für die zweimal unter verschiedener Schwerpunktsetzung angebotene Übung sind die Rezeptions- und Wirkungs-geschichte der Medien, ihre Programm- und Produktgeschichte, ihre technische Entwicklung, die Geschichte der Medienproduzenten und nicht zuletzt die Geschichte der Publika. Regionale bzw. internationale Schwerpunkte sind dabei Europa und Nordamerika sowie das, was gegenwärtig unter Weltgesellschaft und Globalisierung diskutiert wird. Den Studierenden wird so ein Sensorium für Sinn und Zweck historischen Wissens vermittelt. Erst dieses mediengeschichtliche Wissen befähigt dazu, auch aktuelle Entwicklungen – vom Medienhype bis zu politischen Aussagen über Funktion und Zukunft der Mediengesellschaft – kritisch abschätzen zu können.

Lehr- und Lernformen: Vorlesung mit begl. Tutorium, Lektürekurs, Übung, regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten im Lektürekurs und in der Übung. Die Modulnote geht nicht in die Fachnote ein.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: keine.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
01w,03w
Vorlesungen
2.00
Pflicht
Historiographie der Medien
Aktive Teilnahme
3 (in Verbindung mit begl. Tutorium)
01w,03w
Tutorien
2.00
Pflicht
Historiographie der Medien
Aktive Teilnahme
3 (in Verbindung mit der Vorlesung)
01w,03w
Lektürekurs BA
2.00
Wahlpflicht
Quellen aus der Mediengeschichte
Aktive Teilnahme, Referat o. schriftliche Ausarbeitung
3
01w,03w
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Historische Medienanalysen in synchroner und diachroner Perspektive
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
4

BM 4 FGG - Formate, Genres, Gattungen [1500]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Zur Produktion und Rezeption von Medieninhalten gehört auch die Kategorisierung mit Hilfe sich laufend fortentwickelnder Einteilungssysteme. Für eine kritische Überprüfung medialer Katego-rienbildung kann insbesondere die ausdifferenzierte Genredebatte in der Filmwissenschaft fruchtbar gemacht werden: Ebenso wenig wie einzelne Formate und Genres wechselseitig exklusiv definiert werden können, lassen sich auch die Begriffe ‚Format’ und ‚Genre’ nicht sinnvoll strikt einzelnen Medien zuordnen. Untersucht werden müssen derartige Kategoriensysteme gerade hinsichtlich ihrer intermedialen Beziehungen. Eine wichtige Komponente von Medienkompetenz ist die Fähigkeit zur Einteilung medialer Artefakte in historische, ästhetische und ökonomische Kategorien. Die Studierenden kennen beim Abschluss des Moduls Codes und Konventionen wichtiger Formate und Genres und können ihren Aushandlungsprozess zwischen Produktions- und Rezeptionsseite nachvollziehen.
Die dem Modul zugeordnete Vorlesung bietet einen Überblick über verschiedene Gattungen, Formate und Genres; mediale Artefakte sind nicht einem einzigen Genre zuzuordnen, sondern weisen hybride Bezüge auf. Die erste Übung bietet den Studierenden Material zur analytischen Auseinandersetzung und Klassifizierung. Dabei wird eine große Breite von Medien bedient, neben Film und Fernsehen auch Radio, Computeranwendungen und Internet. Die Studierenden übernehmen kurze einführende Referate und erarbeiten sich so eigene Darstellungsstrategien. Die zweite Übung konzentriert sich auf ein exemplarisches Format oder Genre, bietet einen historischen Überblick, aber auch die Gelegenheit zu eigenständiger genre- bzw. formatabhängiger Analyse. Die in der Vorlesung aufgezeigten Fragestellungen zu Abgrenzung und Aufeinanderbezogenheit verschiedener Formate und Genres werden in Einzelanalysen weiter vertieft. Dabei werden auch analytische Kompetenzen für jene kulturellen Kontexte vermittelt, die in einem engen Bezug zu den Genre-Konventionen stehen, etwa die Repräsentationen von Gender, Class und Race oder die Interaktion technischer Dispositive und kultureller Diskursfelder. Es wird ein Blickwinkel privilegiert, der unterschiedliche Medien zueinander in Bezug setzt.

Lehr- und Lernformen: Vorlesung, Übung; regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten in den beiden Übungen. Die Modulnote geht nicht in die Fachnote ein.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft

Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: keine.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
02s,04s
Vorlesungen
2.00
Pflicht
Mediale Kategorisierungssysteme
Aktive Teilnahme
2
02s,04s
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Codes und Konventionen medialer Produktion
Aktive Teilnahme, Referat o. schriftliche Ausarbeitung
3
02s,04s
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Etablierung und Verlauf: Hybridisierung und Antiessentialität
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
4

AM 1 MÄ - Medienästhetik [1501]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Auch medienästhetische Fragestellungen unterliegen spezifischen historischen Entwicklungen und Kontexten: So etabliert sich im 18. Jahrhundert allmählich eine autonome Sphäre des Ästhetischen, für die bestimmte Handlungsvollzüge, Gegenstände und Beurteilungsweisen charakteristisch sind, welche sich deutlich von moralischen, politischen und wissenschaftlichen Hinsichten und Geltungsansprüchen unterscheiden. Neben die Ästhetik des Schönen tritt überdies eine Ästhetik des Hässlichen. Im 20. Jahrhundert wird der ästhetische Diskurs zunehmend von Fragen dominiert, die die Analyse und Konstruktion von Wahrnehmungsformen (‚aisthesis’) behandeln und deren materiale und mediale Voraussetzungen in den Blick nehmen. Dabei spielt insbesondere das Aufkommen der (jeweils) ‚Neuen Medien’ eine zentrale Rolle.
Ziel des Moduls ist es, einerseits die Reflexion auf die medialen Bedingungen künstlerischer Praxis zu schulen und andererseits den Zusammenhang, welcher zwischen der Ästhetisierung und der medialen Durchdringung von Lebens- und Arbeitswelten besteht, durchsichtig zu machen. Die Vorlesung liefert einen Einstieg in medienphilosophische Ansätze zu einer Ästhetiktheorie, zum anderen einen historischen Überblick über die Interaktion von Theorie und Praxis der Medienkunst. Dabei sind auch Überlegungen zu Interface und Schnittstelle von Interesse, die den Rezipienten ins mediale Artefakt zunehmend einbinden. Die Übung zur Vorlesung erläutert Kerntexte dieser Debatte, während das Seminar die theoretischen Vorgaben und historischen Rahmenbedingungen anhand von Einzel-beispielen erläutert.

Lehr- und Lernformen: Vorlesung, Übung, Seminar; regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit. Nach Wahl der Studierenden kann in diesem Modul die 45-minütige mündliche Bachelorprüfung abgelegt werden.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten der Übung und des Seminars.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Wahlpflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: Abschluss von drei Basismodulen.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
03w,05w
Vorlesungen
2.00
Pflicht
Medienkunst und ihre Beschreibung
Aktive Teilnahme
2
04a,05a,06a
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Mimesis und Aisthesis: Schlüsselbegriffe medialer Kunsttheorie
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3
04a,05a,06a
Seminar BA
2.00
Wahlpflicht
Form und Stil in den Medien
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
5

AM 2 ZS - Zeichensysteme [1502]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Zeichensysteme sind die materielle Bedingung von Kommunikation. Dementsprechend behandelt das Aufbaumodul einerseits die synchronen und diachronen Muster der Generierung, Strukturierung und Deutung von Zeichensystemen, andererseits die Wirkung und Funktion von Zeichensystemen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten. So lassen sich Zeichensysteme, die mit einem Begriff der Codierung (Transformation von Zeichensystemen in Zeichensysteme) arbeiten, von solchen, die mit einem spezifischen Begriff der Repräsentation (als Stellvertretung oder Supplement) operieren, klar unterscheiden und auf ihre Reichweite hin befragen. Diese analytische Unterscheidung kann allerdings auch durch eine Verknüpfung dieser Modelle ergänzt werden, indem etwa der Begriff der Repräsentation nicht als einfaches Substitutionsverhältnis formuliert, sondern Repräsentation als eine kulturtechnische Tätigkeit begriffen wird, die erst in ihrer medienhistorischen Generierung auch kulturhistorisch adäquat zu verstehen ist.
In der als Pflichtveranstaltung konzipierten Vorlesung gewinnen die Studierenden einen historischen und systematischen Überblick über die Genealogie verschiedener Zeichensysteme – von der Erfindung der Schrift bis zu den formalen Zeichensystemen digitaler Medien. Die Übung wird dagegen als Wahlpflichtveranstaltung zweimal angeboten. Hier erarbeiten sich die Studierenden ein Verständnis von grundlegenden Texten der Semiotik sowie von Theorien einzelner Zeichensystemen, so dass sie den historischen Überblick der Vorlesung immer auch in einem direkten Kontakt mit den Klassikern der Forschung nachvollziehend begreifen. Das Seminar wird als Wahlpflichtveranstaltung mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung zweimal angeboten und widmet sich entweder der Analyse einzelner Kulturprodukte unter einer zeichentheoretischen Perspektive oder dem genaueren Studium eines Zeichensystems in historischer und systematischer Breite.

Lehr- und Lernformen: Vorlesung, Übung, Seminar; regelmäßige und aktive Teilnahme.

Prüfungsleistungen: Referat oder schriftliche Ausarbeitung, Hausarbeit. Nach Wahl der Studierenden kann in diesem Modul die 45-minütige mündliche Bachelorprüfung abgelegt werden.

Berechnung der Modulnote: Die Modulnote ergibt sich aus dem nach Kreditpunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten der Übung und des Seminars.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Wahlpflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: Abschluss von drei Basismodulen.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
04s,06s
Vorlesungen
2.00
Pflicht
Von der Schrift zum binären Code: Ein Überblick
Aktive Teilnahme
2
04a,05a,06a
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Zeichentheorie und Semiotik
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3
04a,05a,06a
Seminar BA
2.00
Wahlpflicht
Kultursemiotik
Aktive Teilnahme, Hausarbeit
5

AM 3 MP - Medienpraxis [1503]

Inhalte und Qualifikationsziele:
Das Modul verbindet auf der Grundlage des bisher erworbenen theoretischen Wissens eigene kreative Tätigkeit mit der Vermittlung fundierter Kenntnisse der konkreten lokalen, nationalen und internationalen Medienlandschaft. Mediale Strukturen geraten ebenso ins Blickfeld wie ästhetische Fragestellungen und Lösungsansätze.
Das Seminar dient der Vorstellung möglicher praktischer Betätigung in unterschiedlichen medialen Feldern wie dem Austausch von Erfahrungen der Studierenden untereinander. In den unterschiedlichen Übungen steht eine konzeptorientierte und methodische Synthese durch praktische Erfahrungen im Vordergrund. Neben extensiver inhaltlicher Recherchearbeit und redaktionellen Tätigkeiten, die auch außerhalb universitärer Institutionen erfolgen sollen, wird der Fokus auf die selbstständige Entwicklung ästhetischer und dramaturgischer Konzepte gerichtet. Dabei werden die Schaffung eigener Produktions-strukturen ebenso wie die Bildung personeller Netzwerke, die einen Brückenschlag zwischen Studium und Medienpraxis bilden, berücksichtigt und gefördert.

Lehr- und Lernformen: Seminar, Übung; regelmäßige und aktive Teilnahme, Arbeitsproben.

Prüfungsleistungen: Präsentation.

Berechnung der Modulnote: Die im Seminar erreichte Note bildet die Modulnote.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft.

Verwendbarkeit des Moduls: Wahlpflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: Abschluss von drei Basismodulen.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
04w,06w
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Film-/Videoproduktion
Aktive Teilnahme, Arbeitsprobe
3 (*es müssen 2 der 4 Übungen absolviert werden)
05s
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Szenisches Arbeiten
Aktive Teilnahme, Arbeitsprobe
3 (*es müssen 2 der 4 Übungen absolviert werden)
04w,06w
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Eventmanagement
Aktive Teilnahme, Arbeitsprobe
3 (*es müssen 2 der 4 Übungen absolviert werden)
05s
Übungen
2.00
Wahlpflicht
Ausstellungspraxis
Aktive Teilnahme, Arbeitsprobe
3 (*es müssen 2 der 4 Übungen absolviert werden)
04a,05a,06a
Seminar BA
2.00
Wahlpflicht
Praktisches Arbeiten mit Medien
Aktive Teilnahme, Präsentation
4

EM 1 - Ergänzungsmodul 1: Medien im Kontext anderer Disziplinen [1781]

Inhalte und Qualifikationsziele: Inhalte des Moduls sind Theorien und aktuelle Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von Medien und sozialen Strukturen bzw. Ereignissen, die von unterschiedlichen Disziplinen erarbeitet wurden und werden: Literaturwissenschaften, Altertumskunde, Geschichte, Kunstgeschichte, Ethnologie, Afrikanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik. Gegenstand sind zum Beispiel spezifische Aspekte einzelner Medien (u.a. Schrift, Theater, Tanz, Malerei, Druck, Film, Video, Computer) oder besondere Formen des Einsatzes und der Aneignung in Gesellschaften der so genannten Dritten Welt.
Die Studierenden werden mit alternativen Wissenschaftsperspektiven, Problemstellungen, Erkennt-nissen und Forschungsmethoden (z.B. Analyse archäologischer Funde oder teilnehmende Beobachtung in fremden Kulturen) vertraut gemacht. Das grundlegende Konzept des Studiengangs – ein interdisziplinäres Verständnis von Medienwissenschaft – wird durch die weit gefächerten Angebote des Moduls aus Kooperationsbereichen konkretisiert und auch durch Erfahrungen mit fachfremden Stoffen gefestigt.

Lehr- und Lernformen: Seminar; regelmäßige und aktive Teilnahme

Prüfungsleistungen: 4 Referate.

Berechnung der Modulnote: Die in den jeweiligen Seminaren erreichten Noten bilden zu je gleichen Teilen die Modulnote. Die Modulnote geht nicht in die Fachnote ein.

Modulbeauftragte(r): Professuren für Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaft

Verwendbarkeit des Moduls: Pflichtmodul im Bachelorstudium Medienwissenschaft.

Modulbezogene Voraussetzungen: keine.



*Es müssen 4 Seminare nach Wahl absolviert werden.

Zu absolvierende Lehrveranstaltungen:

Semester Veranst.-Typ SWS Obligatheit Gegenstand Leistung Credit Points
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Historische Medienkunde
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Film und Geschichte
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Medien in außereuropäischen Kulturen
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Medienpolitik
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Die Medialität der Kunst
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Medienpädagogik
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Medien in der germanistischen Forschung
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Medien im angloamerikanischen Kontext
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Romanistische Medientheorie
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
01a,02a,03a,04a,05a,06a
Seminar
2.00
Wahlpflicht
Musik und Medien
Aktive Teilnahme, Referat oder schriftliche Ausarbeitung
3*
erstellt von uk-online am 28.04.17, 10:10